THELEN | DRIFTE unterstützt die Palliativstation des Krankenhauses Nettetal

Erfolge feiern und gleichzeitig etwas Gutes tun. Das hatte sich die Geschäftsführung der Nettetaler Firma THELEN | DRIFTE anlässlich des 300-jährigen Firmenjubiläums auf die Fahne geschrieben. Im Rahmen der großen Jubiläumsfeier wünschten sich die Verantwortlichen Spenden statt Geschenke. Viele Gäste, die etwas schenken wollten, folgten der Bitte, sodass am Ende ein stolzer Betrag von rund 3.000 Euro zusammenkam.

Schnell war für die Familie Thelen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter klar, dass das Geld in der Heimat bleiben soll. Ebenso einig war sich die Thelen Familie im Wunsch, die Palliativarbeit im Nettetaler Krankenhaus zu unterstützen. So freut sich das Team um Stationsärztin Christina Reulen über die Spende in Höhe von 1.500 Euro, die Peter Ottmann, 1. Vorsitzender des Fördervereins des Nettetaler Krankenhauses, jüngst entgegennahm. Der Verwendungszweck steht bereits: „Nachdem wir zwei Patientenzimmer durch Spendengelder in Motivzimmer mit Wohlfühlcharakter umgewandelt haben, wollen wir jetzt das dritte Zimmer angehen und umgestalten", so Ottmann.

„Es liegt uns sehr am Herzen, etwas zurückzugeben und dabei gezielt lokale Projekte zu unterstützen. Zum Nettetaler Krankenhaus verbindet uns schon seit vielen Jahren eine enge Beziehung, und wir schätzen die wichtige Arbeit, die dort geleistet wird, außerordentlich", sagt Sebastian Thelen, Geschäftsführer von THELEN | DRIFTE. Die verbleibenden 1.500 Euro gingen an das Haus Maria Helferin, das das Unternehmen ebenfalls seit vielen Jahren unterstützt.

„Ohne ehrenamtliche und finanzielle Hilfe von außen hätten wir die Palliativstation nicht in diesem Maß auf- und ausbauen können", sagt Jörg Schneider, Geschäftsführer des Krankenhauses. Die Station und palliative Arbeit im Haus entwickelt sich seit Gründung vor über 20 Jahren stetig weiter. Es geht in der palliativen Arbeit vor allem darum, Schmerzen zu lindern und die Lebenszeit lebenswert zu machen. Neben individuellen Bedürfnissen der Patienten stehen in Nettetal auch die der Angehörigen im Vordergrund. So beruht die Palliativmedizin auf einem ganzheitlichen Ansatz: Neben der ärztlichen und pflegerischen Betreuung haben auch physiotherapeutische, psychosoziale und seelsorgerische Begleitung einen hohen Stellenwert.

Mit Unterstützung von Spendengeldern und durch Initiative des Fördervereins konnten in den letzten zwei Jahrzehnten therapeutische Maßnahmen wie die Aromapflege, die Kunst-, Musik- oder Klangschalentherapie wie auch die tiergestützte Therapie etabliert werden. Auch im Bereich der Ausstattung steuerte der Förderverein immer wieder wertvolles Equipment wie ein Bettfahrrad zur Bewegungsförderung bei bettlägerigen Patienten, ein Spezialbett oder ein Multimedia-Player bei, wodurch das Wohlbefinden der Patienten gesteigert werden soll. Darüber hinaus unterstützt der Förderverein die „Palliative Care"-Weiterbildung von Pflegekräften im Nettetaler Haus.

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