Moritz Führmann liest: Felix Krull

Moritz Führmann liest: Felix Krull

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Moritz Führmann liest:
Felix Krull

Lesung. Der Abenteuer- und Schelmenroman, den Thomas Mann 1954 (ein Jahr vor seinem Tod) beendete, hat es Moritz Führmann angetan. In einer 75minütigen Collage von szenischen Petitessen, erfährt man viel und bekommt vor allem Lust, den Roman (noch) einmal zu lesen.

Felix Krull, Sohn eines rheinischen Schaumweinfabrikanten und Lebemanns, ist der bekannteste und charmanteste Hochstapler der deutschen Literatur. Ausgestattet mit einem angenehmen Äußeren und einem gewinnenden Wesen fällt es ihm schon als Kind leicht, glaubhaft den Kaiser zu verkörpern. Später fasziniert ihn die Welt des Theaters und die der Straßenmädchen. Der Vater bankrottiert und setzt seinem Leben ein Ende – vorbei ist es mit der behüteten Existenz. Felix macht sich auf zu einer langen Wanderreise, die ihm nicht nur neue Identitäten einbringt, sondern ihn auch in mehrere Erdteile führt, doch zuerst in ein Pariser Grand Hotel. Dort soll er sich eigentlich als Liftboy verdingen, aber gleich am ersten Tag stellt er bei einer mondänen Dame sein Talent als Liebhaber und Juwelendieb unter Beweis…

Moritz Führmann, geboren 1978, entschied sich nach anfänglichem Studium der Rechtswissenschaft in Passau für eine Schauspielausbildung, die er bis 2004 an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig absolvierte. Während des Studiums hatte er Engagements am Schauspielstudio im Schauspiel Leipzig. Sein erstes festes Engagement hatte er von 2004 bis 2009 am Hans Otto Theater Potsdam. Danach bekam er ein Theaterengagement am Düsseldorfer Schauspielhaus. In den Jahren 2013 und 2016 wurde er mit dem Düsseldorfer Theaterpreis „Gustaf“ als Bester Schauspieler ausgezeichnet. Seit 2002 arbeitet er auch für Film und Fernsehen. Seit 2018 ist er als freier Schauspieler tätig.

Bildnachweis: Nils Schwarz

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PS. Es gilt die 2G-Regel.